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Redensart/Redewendung
Bedeutungabhanden kommen/verschwinden/verlorengehen; fehlschlagen/missglücken/scheitern; zunichte gemacht werden Gelegentlich wird diese Redensart auch im Sinne von kaputt-/entzweigehen verwendet. Herkunft
Eine Möglichkeit zur Herleitung dieser Redewendung bietet der Fischfang, da aus Binsen früher Reusen (Fangkörbe) hergestellt wurden. Ein Fisch oder Krebs, der in solcher Art verwendete Binsen ging, landete in Pfanne oder Topf. Dem steht allerdings die negative Bedeutung der Redewendung in die Binsen gehen entgegen, ist doch ein gefangenes und gebratenes Fischlein als Erfolg zu verbuchen und keinesfalls als Fehlschlag. Wahrscheinlicher ist daher, dass der Ursprung dieser Redensart in der Jägersprache liegt, der wir ohnehin viele Wendungen verdanken (z.B. durch die Lappen gehen und auf den Leim gehen). Bei Gefahr retten sich Wasservögel wie Enten (die sich auch gern mal auf dem Lande aufhalten) instinktiv ins Wasser und verbergen sich nach Möglichkeit in Binsen, Schilf usw. Einmal in die Binsen gegangen, sind sie für den Jäger, dessen Hunde, Raubtiere und Greifvögel außer Reichweite. Beispiele"Aber auch dieses Projekt ging in die Binsen." NEU: Jetzt Fan auf Facebook werden und nichts mehr verpassen! Neue Rätselbilder, Gewinnspiele, Umfragen und vieles mehr. WissenswertesHier ist die Ente halbwegs sicher.
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