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Redensart/Redewendung

Vom Regen in die Traufe kommen/geraten

Bedeutung

Ein Übel gegen ein noch schlimmeres tauschen - von einer unangenehmen Situation/Lage in eine noch unangenehmere geraten

Herkunft

Die (Dach)Traufe ist das untere Ende des Daches. Regnet es, tropft von dort das auf dem Dach gelandete Wasser gesammelt gen Boden. Wobei tropfen ein zu milder Ausruck ist. Wer unter einem vorstehenden Dach Schutz suchen will, dabei aber vom Regen in die Traufe gerät, bekommt also statt einzelner Regentropfen gleich einen ganzen Schwall Wasser ab. Allerdings: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt! Dank der Dachrinne und dem zugehörigen Fallrohr wird das Wasser kontrolliert vom Dach abgeleitet.

Die Redensart im deutschen Sprachraum ist seit dem 17. Jahrhundert geläufig, stammt aber sehr wahrscheinlich aus dem Orient.

Beispiele

"Es kann einem natürlich passieren, daß man vom Regen in die Traufe kommt."
"Bei der Borussia geht die Angst um, vom Regen in die Traufe zu geraten."
"Aber kommen damit die Aktionäre nicht nur von der Hitze in die Sonne, sondern sogar vom Regen in die Traufe?"
"Er hatte große Hoffnungen an den Vereinswechsel geknüpft, mußte aber bald erkennen, daß er vom regen in die Traufe gekommen war."

Zusätzliche informationen

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