Redensart/RedewendungAuf dem Zahnfleisch gehen/kriechen (selten: krauchen) BedeutungVöllig erschöpft/fertig/erledigt/müde sein - keine Kraft mehr haben; wirtschaftlich in einer schwierigen lage sein
HerkunftAlle Nachforschungen zu den Hintergründen blieben erfolglos. Bestenfalls durch Quellen nicht zu belegende Mutmaßungen ließen sich aufstöbern, die allerdings wegen der mangelnden Verläßlichkeit hier nicht verbreitet werden sollen.
Da die kulturellen Wurzeln der Redensarten den Schwerpunkt von redensarten.net bilden und alle Bemühungen diesbezüglich fruchtlos blieben, wird "auf dem Zahnfleisch gehen/kriechen" nur geführt, weil der virtuelle Postbote eine Leseranfrage abgegeben hatte.
Beispiele"Die Jungs haben ohne Ende geackert ohne Ende, obwohl sie auf dem
Zahnfleisch gehen."
"Die jungen Kollegen gehen anfangs sehr motiviert zu Werke, kriechen aber
schon nach wenigen Berufsjahren auf dem Zahnfleisch."
"Reicht das, um als krank zu gelten, oder muß ich erst auf dem Zahnfleisch
gekrochen kommen, um krankgeschrieben zu werden?!"
"Raffgierige Banken werden aus Landes- bzw. Bundesmitteln bezahlt, während
die Kommunen teilweise auf dem Zahnfleisch kriechen." Zusätzliche Informationen
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