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Ins Hintertreffen geraten/kommen

Redensart/Redewendung

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Bedeutung

in eine ungünstige Lage kommen – allmählich übertroffen/zurückgesetzt/vernachlässigt werden

Herkunft

Das Hintertreffen war der Teil eines Heeres, der zunächst nicht ins Kampfgeschehen eingriff, sondern für den Notfall aufgespart wurde – kurz: die Reserve.

Für die negative Bedeutung der Redewendung lassen sich wohl zwei Gründe ins Feld führen. Erstens war es im Hintertreffen zwar weit weniger gefährlich als an vorderster Front, aber es gab auch weit weniger Ruhm zu ernten. Und zweitens – noch viel schlimmer – wurden Heeresteile, die nicht in den Kampf eingegriffen hatten, auch nicht beim Verteilen der Beute berücksichtigt.

Viel besser als selbst ins Hintertreffen zu kommen, ist es, jemanden in selbiges zu bringen.

Beispiele

„Beim Datenschutz ist der Gesetzgeber längst ins Hintertreffen geraten.“
„Doch nach der Pause geriet der deutsche Rekordmeister zusehends ins Hintertreffen.“
„Vor allem beim Mittelstand geht die Angst um, ins Hintertreffen zu kommen.“
„Zur Pause lag der HC Leipzig noch im Hintertreffen, ehe eine Aufholjagd die Führung und am Ende auch den Sieg brachte.“

Ins Hintertreffen geraten/kommen
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